

Das Wichtigeste: Wurzelkanalbehandlungen müssen nicht schmerzhaft sein. Üblicherweise reicht eine Lokalanästhesie („Spritze“) aus, um die Behandlung ohne Schmerzen zu überstehen. Und in vielen Fällen ist überhaupt keine Anästhsie notwendig, da der Zahnnerv abgestorben ist.
- Wurzelbehandlungen sind oft die letzte Möglichkeit, einen Zahn zu erhalten. Die Alternative ist den Zahn zu ziehen.
- Behandlungen unter dem Mikroskop folgen dem Grundsatz, dass man nur das behandeln kann, was man sieht: Durch das Mikro erkennen wir jene Strukturen, die wir behandeln müssen. Weniger zu behandeln bedeutet Kompromiss und hat weder mit behandlerischer Sorgfalt zu tun, noch mit handwerklicher Präzision.
- Die Behandlungen erfordern daher meist einen hohen Zeitaufwand.
- Letztendlich ist es die Zeit, die die Kosten einer Behandlung maßgeblich beeinflusst. Gesetzlich versicherte Patienten haben daher mit Mehrkosten zu rechnen, die nicht von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Zusatzversicherungen bezahlen – nach unserer Erfahrung – je nach Vertrag Teile der Kosten.
- Beschwerden nach der Behandlungssitzung sind üblicherweise vorübergehend. Eine Schmerztablette hilft meist, diesen Teil der Behandlung gut zu überstehen.
Etwas genauer bitte! Der Ablauf einer mikroskopischen Wurzelbehandlung in Wort und Bild.

